Berufsfachschule

Wer nach der Schule noch nicht direkt den Weg in eine Ausbildung findet, kann sich an der BST Bremerhaven auf eine Ausbildung vorbereiten. Dazu gibt es die Berufsfachschule (BFS). Im Laufe eines Schuljahres lernen die Schüler*innen der BFS neben viel Allgemeinwissen Wichtiges aus Theorie und Praxis über ihren Wunsch-Beruf.

Die Schüler*innen haben Unterricht in allgemeinbildenden Fächern. Zudem werden sie 20 Stunden pro Woche in ihrem Berufsfeld unterrichtet. Dabei erlernen sie nicht nur erste theoretische Inhalte, sondern arbeiten in den Werkstätten der Schule auch ganz praktisch.

Noch mehr praktische Erfahrung gibt es während zweier Praktika, die zur Berufsfachschule gehören. Während dieser Praktika sollen die Schüler*innen die Betriebswirklichkeit erleben und die Weichen für die anschließende Ausbildung stellen.

Der einjährige Bildungsgang führt in das Berufsfeld ein und bereitet die Schüler*innen auf eine entsprechende Ausbildung vor. Beendet wird die Berufsfachschule mit einer Abschlussprüfung, die zur Erweiterten Berufsbildungsreife (EBBR) oder zum Mittleren Schulabschluss (MSA) führt.

Die BST Bremerhaven bietet Berufsfachschulen in zwei Fachrichtungen an: 

– Berufsfachschule Elektrotechnik

– Berufsfachschule Metalltechnik


Der Unterricht in den Fachbereichen Elektrotechnik und Metall erfolgt an fünf Tagen in der Woche. Wer den ErwBBR erreichen möchte, hat 30 Stunden Unterricht pro Woche, wer den MSA erreichen möchte, hat 36 Stunden Unterricht pro Woche.

Voraussetzungen für die Aufnahme in die Berufsfachschule (BFS) ist

– die Einfache Berufsbildungsreife (EinfBBR; Hauptschulabschluss) oder

– die Erweiterte Berufsbildungsreife (ErwBBR; Erweiterter Hauptschulabschluss)

– Nachweis über die Teilnahme an einem der gewählten Fachrichtung entsprechenden Praktikum von mindestens zwei Wochen, das nicht länger als drei Jahre zurückliegt

– ein ausführliches Bewerbungsschreiben zur gewählten Fachrichtung

– die Teilnahme an einem Beratungsgespräch