LIEFERUNG DER FRÄSMASCHINE

Wie transportiert man eine 5-Tonnen-Maschine? - Per Hand!

Die Berufliche Schule für Technik macht sich auf den Weg in Zeitalter Industrie 4.0. Mit modernen Maschinen. Und diese müssen erst einmal ankommen.


Ganz langsam und mit viel Kraft rollt sie leise durch den Flur - die neue DMG Mori DMU 50. Das ist ein 5-Achs-Fräsmaschine, die mal eben fünf Tonnen wiegt. Sie soll im neuen Kompetenz-Zentrum der Beruflichen Schule für Technik stehen. Nun wurde sie angeliefert.


Der Transport vom Sattelzug bis in den Klassenraum war aufwändig. Einen ganzen Vormittag hat es gedauert, bis der große Klotz und auf seinem extra gegossenes Fundament stand. Auf drei kleinen Schwerlastrollen wurde sie Millimeter für Millimeter durch den Flur geschoben, zunächst von einem Gabelstapler und schließlich per Muskelkraft - und zwar die Muskelkraft der Lehrkräfte, Hausmeister und Schüler! Die wurden kurzerhand zum schiebenden Personal.


Damit die Maschine überhaupt in den Klassenraum gestellt werden konnte, waren vorher Außen- und Flur-Türen ausgebaut worden. Zwei Mitarbeiter der Speditions-Firma STT leiteten den Transport an. Sie tänzelten konzentriert und umsichtig um die empfindliche Maschine, prüften, ob jede Delle im Boden, jede Ecke und jeder Pfeiler sanft und korrekt umfahren wurde. Durchaus mit Routine: "Wir liefern von diesen Maschinen in diesem Monat noch fünf Stück aus", erzählen sie zwischen Schieben und Drücken.


Die Idee des Projektes erläutert Lehrer Kai Wortmann: "Wir wollen den Produktions-Prozess der Industrie 4.0 an unserer Schule erfahrbar machen." Per Computer Aided Design (CAD) und Computer Aided Manufactoring (CAM) können die Schüler*innen in Zukunft programmieren und fertigen. "Und dabei lernen, wie intelligentes Produktions- und Fertigungs-Management, wie Vernetzung der Maschinen und digitale Produktions-Prozesse heutzutage funktionieren", so Wortmann.


Noch eine zweite Maschine wird im Kompetenz-Zentrum aufgestellt, sie kommt in 2022. Und dann geht es für die Schüler*innen an die Arbeit in ihrem Produktions-Zentrum 4.0.

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